Dienstag, 2. März 2010

9 Möglichkeiten wie Du bei Backlinks betrogen werden kannst.

Links gehören nach wie vor zu den wichtigsten Zutaten, wenn es darum geht, in den Suchergebnissen von Google und Co. auf den vorderen Plätzen gelistet zu werden. Doch egal ob professioneller Optimierer oder Hobby SEO, jeder der sich schon einmal mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt hat weiß, wie schwer es mittlerweile geworden ist an qualitativ hochwertige und gleichzeitig für das Ranking nützliche Links zu kommen.

So haben sich Backlinks im Laufe der Zeit sowohl zur wertvollsten als auch zur heißesten „Ware“ am SEO Markt entwickelt. Es wird getauscht, gekauft und verkauft, immer in der Hoffnung seiner Traum Platzierung damit ein Stück näher zu kommen.

Dort wo das große Geld winkt und der Markt und die verschiedenen Techniken für den Leien undurchschaubar werden, tummeln sich natürlich auch die schwarzen Schafe. Somit ist es heute unumgänglich jeden Backlink ob getauscht, gekauft oder anderweitig erworben (z.b. durch Content) zu überprüfen. Es ist ärgerlich und kostet Zeit wenn Links nicht zurück verlinkt oder wieder entfernt werden, doch noch schlimmer ist es wenn die Links auch noch eine schädliche Wirkung auf die eigene Webseite haben.

Darum Augen auf beim Backlinkkauf!

Diese Tricks
sind zwar alle bekannt, aber vielleicht kann es dem einen oder anderen noch nutzen.

Nofollow Links
Ja, kennt inzwischen jeder, "seh ich sofort in meinem Browser da ist alles rot/grün". - Pustekuchen!
Mit einfachen Tricks lassen sich die meisten Browsertools, zum Backlinkcheck, aus tricksen.
  • Ein Klassiker: die gesamte Seite ist per Meta auf nofollow gesetzt.
  • Robots.txt: Die robots.txt sollte gleich nach den Metatags geprüft werden. 
  • Tricks mit Javascript und Dein Browser zeigt “alles ist gut” an.
  • Das Fieseste: Der Http-Header einer Seite kann naürlich auch seit geraumer Zeit den nofollow Tag mitschicken (siehe Sistrix) und auch das sollte man checken. Entweder mit LiveHttpHeaders im Firefox oder einem Online Tool. Ich denke auch das viele der erhältlichen “check Deine Backlinks vollautomatisch” Tools das nicht kontrollieren. 
  • NOFOLLOW-DOFOLLOW: AUF DER LINK GEBENDEN SEITE WIRD ZUSÄTZLICH ZU DEM VEREINBARTEN SAUBEREN LINK, EIN NOWFOLLOW-LINK GESETZT. DIESER KANN NACHTRÄGLICH ODER FÜR DEN BETRACHTER VERSTECKT (1×1 PIXEL, DIV. ETC.) SEIN. FINDET DER CRAWLER ZUERST DEN NOWFOLLO WIRD AUCH DER SAUBERE LINK ENTWERTET.(siehe MR.Wong Profile)

Referrer verlinken
  • Nehmen wir an, Du betreibst einen Webkatalog mit Backlinkpflicht. In der Admin Area wird angezeigt, dass Seite X auf Dich verlinkt hat. Du klickst den Link und es wird der Referrer Deiner Seite übertragen,auf Seite X läuft ein Script,welches nun auf der Seite X, als Link die Domain des aktuellen Referrers (Dein Webkatalog)  temporär einblendet. Du siehst den Link, kehrst zurück zu Deiner Seite und bestätigst den Eintrag.
verwaiste Linkseiten
  • Orphaned Pages -Bevor ein Link getauscht, gekauft oder aus Deinem Webkatalog bestätigt wird, sollte geprüft werden ob die linkgebende Seite überhaupt selbst noch verlinkt ist.
Cloaking
  • Cloaking, in fast allen Foren aufs wildeste verteufelt, funktioniert natürlich seit vielen Jahren sehr gut. Die Suchmaschine sieht einfach etwas anderes als Du und andere User, und mit Sicherheit nicht Deinen Link.
Cloaking der Robots.txt
  • Noch wesentlich gemeiner ist natürlich die gecloakte robots.txt, d.h. wenn Du oder andere User die robots.txt öffnen, ist in der robots.txt augenscheinlich alles erlaubt, wenn jedoch ein Suchmaschinen-Bot kommt bekommt er eine andere robots.txt in der alle linkgebenden Seiten gesperrt sind.
Quellen;
netlupe.de

 
Xovi - Online Marketing Potenziale erkennen und Umsätze steigern!

Kommentare:

  1. Die ersten beiden Abschnitte kennen wir aus unserer Pressemitteilung :)

    Vielleicht wäre das gar nicht so schlecht, wenn man dann eben darauf hinweist, dass man mit einem Tool wie Xovi genau das überwachen und verhindert kann :)

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  2. Hallo Alexander, schön Dich im Blog zu begrüßen. Natürlich ist mir das Xovi-tool als SEO-Suite bekannt, leider hatte ich aber noch nicht die Gelegenheit/das Angebot, diese zu testen. Wie Du ja schon erwähnt hast, habe ich natürlich auch schon davon gehört, dass nun auch ein Backlinkchecker integriert wurde. Leider konnte ich bisher aber keine detaillierte Beschreibung zu dessen Funktionen finden. Also ist mir noch unklar, welche "Betrugsversuche" überprüft und dann tatsächlich auch erkannt werden.
    Was mich gleich zu meinen ToDo Beiträgen bringt.
    Ich werde dann wohl doch einmal eine kleine Gegenüberstellung der gängigen SEO-tools machen müssen und bei der Gelegenheit natürlich auch den Backlinkchecker auf Herz und Nieren testen.

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  3. Danke für die tolle Erklärung. Wieder ein toller Beitrag hier im Blog, wird gleich unter meinen Tipps gebookmarkt.

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  4. eijejiei es wird echt immer schlimmer :( man muss mittlerweile so aufpassen...

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  5. Jeder, der bei mir (oder jemand anders) einen link kauft, wird beschissen. Wenn nicht von mir (un-detectable!), dann von Google. Also, was soll das ganze Geschiss? Ausserhalb der DE domains ist es sowieso ganz anders ...

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  6. Very informative article.
    Thanks for sharing this valuable information.

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  7. Interessanter Beitrag, bei uns im Blog wird man jedenfalls nicht über den Tisch gezogen. Warum? Ganz einfach, wir verkaufen keine Backlinks, sondern wir teilen sie ;-)

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  8. Hier im Blog sind jetzt auch die Links mit Follow Attribut ;)

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  9. Oh, man kann in diesem Bereich sehr leicht manupuliert werden, also Vorsicht.

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